Spart KI in der Werbefilmproduktion wirklich CO₂?

Spart KI in der Werbefilmproduktion wirklich CO₂ – oder verlagern wir den Verbrauch nur dorthin, wo wir ihn nicht mehr sehen?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir bei einem Vortrag mit David Kettner von shifter Consulting by picsters.tv die KI-basierte WISO-Kampagne „Safe“ genauer unter die Lupe genommen. In der von shifter errechneten Bilanz hat die Produktion rund 100 Kilogramm CO₂e emittiert. Zum Vergleich: In einer “klassischen” Produktionsweise wären circa 9,2 Tonnen CO₂e emittiert worden.

In diesem konkreten Szenario entspricht das also einer Reduktion von rund 98,8%, was auf den ersten Blick sehr beeindruckend klingt.

Aber macht das KI automatisch nachhaltig?

Während Reisen, Transporte und Setbauten entfallen können, entstehen neue Belastungen durch Rechenzentren, Stromverbrauch, Kühlwasser und Hardware. Und wenn günstigere Produktion zu immer mehr Content führt, kann der Rebound-Effekt die Einsparungen wieder zunichtemachen.

In seinem Fachartikel für den BVGCD zeigt David Kettner:

• wo KI tatsächlich Emissionen reduzieren kann
• wann hybride Produktion sinnvoller ist
• weshalb Transparenz über Strom, Wasser und Rechenleistung entscheidend wird
• welche sieben Leitplanken eine verantwortungsvolle „Green AI“ braucht

Fazit: KI ist weder automatisch nachhaltig noch automatisch problematisch. Entscheidend ist, was sie ersetzt und wie bewusst wir sie einsetzen.

Hier geht es zum vollständigen Artikel.

Wie bewertet ihr KI generierte Spots im Bezug auf Nachhaltigkeit?

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